Forschung

Die wissenschaftliche Arbeit von Cornelia Pechota konzentriert sich auf die Literatur des Fin de siècle sowie auf intertextuelle und kulturhistorische Fragestellungen. Im Zentrum stehen insbesondere die Werke von Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé sowie die literarische Verarbeitung von Vaterfiguren und weiblicher Kreativität um 1900.

Magisterarbeit (Universität Genf, 1995)

Robert Musil und James Joyce:
Das Leib-Seele-Problem als kreativer Ansporn in „Törless“ und „A Portrait of the Artist“.

Vergleichende Untersuchung mit Ausblick auf das spätere Werk.

Diplom-Arbeit in „Etudes Féminines“ (Universität Genf, 1996)

Vaterbindung und weibliche Kreativität.
Lou Andreas-Salomé zwischen Autonomie und Fremdbestimmung.

Dissertation (Universität Lausanne, 2003)

„O Vater, lass uns ziehn!“
Die Privilegierung der Vaterfigur als Spiegel weiblicher Befreiungs-Sehnsucht in der Literatur um 1900
(Gabriele Reuter, Kate Chopin, Hedwig Dohm, Lou Andreas-Salomé).

Forschungsperspektive

Ihre Arbeiten verbinden literaturwissenschaftliche Analyse mit psychoanalytischen und kulturhistorischen Zugängen. Dabei untersucht sie insbesondere Wechselwirkungen zwischen Texten, biografischen Konstellationen und geistigen Strömungen der Moderne.